Überschwemmungen in Südafrika Mindestens 82 Tote durch Starkregen

Heftige Regenfälle haben ganze Ortschaften in Südafrika überflutet. Dutzende Menschen kamen bei Blitzeinschlägen und Überflutungen ums Leben. Die Staudämme der Region sind bis zum Rand gefüllt.

Nach starken Regenfällen sind in Südafrika mindestens 82 Menschen gestorben. Das teilte die zuständige Regierungsbehörde am Dienstag mit. Die meisten Opfer seien vom Blitz getroffen worden oder ertrunken, heißt es in der Erklärung.

In vielen Teilen Südafrikas wüten derzeit heftige Unwetter. Die Stadt Ladysmith war besonders stark betroffen – dort waren am Dienstag ganze Ortsteile überflutet. Teilweise stand das Wasser mehrere Meter hoch. Auch im von Südafrika umschlossenen Gebirgskönigreich Lesotho kam es zu mehreren Überschwemmungen.

Die Staudämme der betroffenen Regionen seien bis an den Rand gefüllt, hieß es. »Regen ist höchst willkommen, um die Herausforderungen durch Wassermangel in einigen Teilen unseres Landes zu lösen – leider jedoch haben die heftigen Niederschläge erhebliche Schäden angerichtet«, sagte die zuständige Ministerin Nkosazana Dlamini-Zuma.

Heftige Niederschläge, wie sie derzeit in Südafrika auftreten, kommen in südlichen Ländern der Erde im Sommer oft vor. Bereits im Februar 2000 war von einem »Jahrhundert-Unwetter« die Rede: Durch Hochwasser kamen in Mosambik, Simbabwe und Südafrika mindestens 250 Menschen ums Leben. Weit über eine Million Menschen wurden obdachlos und ganze Landstriche überflutet.

sah/dpa

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