Südafrika Sieben Löwen nach Ausbruch aus Nationalpark erschossen

Ein Löwenrudel ist in Südafrika aus einem Nationalpark entkommen. Nachdem die Raubtiere mehrere Schafe gerissen hatten, wurden sie von Rangern getötet.
Löwenrudel in Südafrika (Archivbild)

Löwenrudel in Südafrika (Archivbild)

Foto: Leisa Tyler / Getty Images

Mit der Tötung von sieben Löwen haben Ranger in Südafrika den Ausbruch eines Raubtierrudels aus einem Nationalpark beendet. Die Nationalparkbehörde Sanparks war zuvor von einem Farmer alarmiert worden.

Er hatte auf dem Gelände seines Anwesens rund ein Dutzend zerfleischter Schafe entdeckt, sagte Sprecher Rey Thakhuli der Nachrichtenagentur dpa. Der Vorfall soll sich demnach bereits am Dienstag ereignet haben.

Die Wildhüter hätten dann entdeckt, dass drei Tiere eines siebenköpfigen Löwenrudels dafür verantwortlich waren. Die Löwen seien daraufhin zunächst erfolgreich in den im Westen des Landes gelegenen Karoo-Nationalpark zurückgescheucht worden. Wenige Stunden später seien sie aber erneut ausgebrochen und zu der Farm zurückgekehrt, berichtete das Nachrichtenportal News 24 .

Erneut seien daraufhin die Ranger ausgerückt und hätten das Rudel schließlich getötet, um eine Gefahr für die Menschen der Region auszuschließen. Auch ein Hubschrauber wurde dabei laut Thakhuli eingesetzt.

Südafrika ist für seine Naturschutzgebiete und wilden Tiere weltweit bekannt. Allerdings sind dort und in vielen anderen afrikanischen Ländern etliche Tierarten unter anderem durch Wilderei und Habitatverlust bedroht. Die Population von Löwen in Afrika ist in den vergangenen 20 Jahren um die Hälfte geschrumpft, wie die Naturschutzunion (IUCN) betont.

fek/dpa
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