Süddeutschland Erdbeben hatte Stärke 4,2

Ein leichtes Erdbeben hat die deutsch-schweizerische Grenzregion erschüttert. Viele Einwohner wurden durch die Erdstöße in der Nacht geweckt. Bei den Polizeistellen meldeten sich etliche besorgte Anrufer.


Seismogramm: Erschütterungen in der Nacht
DPA

Seismogramm: Erschütterungen in der Nacht

Freiburg - Besonders betroffen war den Angaben zufolge der Landkreis Waldshut-Tiengen, aber auch im über 100 Kilometer entfernten Offenburg meldeten sich verunsicherte Bürger bei der Polizei. Das Epizentrum lag den Angaben zufolge im schweizerischen Kanton Aargau, nahe der Grenze zu Deutschland. Meldungen über Schäden lagen zunächst nicht vor.

Nach Angaben des Erdbebendienstes des baden-württembergischen Landesamtes für Geologie in Freiburg wurde um 1.42 Uhr ein Erdbeben mit der Stärke 4,2 auf der Richterskala gemessen. 20 Minuten später kam es zu einem Nachbeben der Stärke 2,9, sagte der Leiter des Erdbebendienstes, Wolfgang Brüstle, der Nachrichtenagentur ddp.

Erst vor einer Woche hatten zwei leichtere Beben die Menschen in der Grenzregion beunruhigt.



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