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Kampf gegen den Kot Südtiroler müssen Hunde-DNA erfassen lassen

5000 der gut 40.000 Hunde sind bereits registriert: Wer die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners nicht ordnungsgemäß entsorgt, wird in der italienischen Provinz Südtirol von nun an zur Kasse gebeten.
Achtung, hier ist kein Hundeklo (Symbolbild)

Achtung, hier ist kein Hundeklo (Symbolbild)

Foto: Weingartner / chromorange / picture alliance

Seit Jahresbeginn müssen Hundehalter in der norditalienischen Provinz Südtirol die DNA ihrer Tiere erfassen lassen. Wie die »FAZ« berichtete , sei das Erbmaterial von etwa 5000 der gut 40.000 Hunde in der Provinz bisher erfasst und in einer eigens eingerichteten Datenbank hinterlegt worden. Mit dem Gesetz soll demnach ermittelt werden, welche Hunde im öffentlichen Raum einen Haufen hinterlassen, ohne dass der Halter seiner Pflicht zur Beseitigung und sachgemäßen Entsorgung nachkommt.

Für diese Hundebesitzer sieht das Gesetz demnach Strafen zwischen 292 und 1048 Euro vor. Die Gendatenbank diene außerdem dazu, bei Verkehrsunfällen, in welche Hunde verwickelt sind, sowie bei Hundebissen und bei Rissen von Schafen oder anderen Nutztieren eindeutig zu klären, welches Tier und mittelbar welcher Hundehalter für den Vorfall verantwortlich ist.

Auch in anderen Ländern haben Städte und Kommunen bereits vereinzelt eine Hunde-DNA-Datenbank erwogen, darunter Neapel, London und Weilerswist im Westen von Bonn.

swe