Taifun "Vongfong" Mindestens zwei Tote nach Wirbelsturm in Japan

Bange hatte man in Japan die Ankunft von Taifun "Vongfong" erwartet. Jetzt hat das Inselreich den Wirbelsturm überstanden, auch über Tokio zog "Vongfong" hinweg. Mindestens zwei Menschen kamen dabei ums Leben.

AFP

Tokio - Der Taifun "Vongfong" hat auf seinem Weg durch das japanische Inselreich mindestens zwei Menschen getötet. Weitere 96 seien verletzt worden, ein Mensch werde noch vermisst, berichtete der japanische Fernsehsender NHK. Dutzende Häuser wurden beschädigt, der Bahnverkehr behindert.

Damit hat der Wirbelsturm zwar große Schäden angerichtet, die Auswirkungen waren aber nicht so verheerend, wie ursprünglich befürchtet. Zeitweise war Vongfong als Supertaifun eingestuft worden - ebenso wie der Sturm "Haiyan", der im November 2013 die Philippinen verwüstet hatte.

"Vongfong" brachte nun vor allem heftige Regenfälle nach Japan mit. In rund 300 Häuser drangen Wassermassen ein; mehr als 5000 Gebäude waren ohne Strom. In der Nacht zum Dienstag zog der Wirbelsturm auch über den Raum Tokio, am Morgen schien dort aber bereits wieder die Sonne. Der Taifun zog Richtung Nordosten aufs Meer hinaus und schwächte sich zur Tiefdruckzone ab. Dennoch warnten die Behörden im Norden vor weiteren heftigen Niederschlägen.

Für Japan war es bereits der zweite Taifun binnen einer Woche. Anfang vergangener Woche war "Phanfone" über Japan hinweggefegt, neun Menschen starben. Noch gravierender waren die Schäden, die der Zyklon "Hudhud" am Wochenende in Indien anrichtete. Dort starben mindestens 24 Menschen, Zehntausende Hütten wurden zerstört.

rls/dpa/Reuters



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