Die Tamagotchis sind zurück - und genau so nervig wie früher

Es gibt aber eine Alternative, die viel besser ist

Dieser Beitrag wurde am 12.04.2017 auf bento.de veröffentlicht.

Das Jahr 2017 bringt uns Virtual Reality, Smartphones mit 4K-Auflösung, künstliche Intelligenz - und das Tamagotchi zurück. Pünktlich zum 20. Geburtstag hat der japanische Hersteller Bandai eine Neuauflage der virtuellen Haustiere angekündigt. Etwas verkleinert und im Design der ersten Original-Tamagotchis. Über Amazon können die Pixel-Anhänger auch nach Deutschland bestellt werden. (Amazon Japan )

Das war der Tamagotchi-Hype

In den späten Neunzigern gab es praktisch keinen Schulhof in Deutschland, auf dem nicht mit Tamagotchis gespielt wurde. Die virtuellen Haustiere mussten regelmäßig gefüttert und unterhalten werden, damit sie sich aus ihrem Ei entwickelten und größer wurden. Wer das vergaß, dem starb das Tamagotchi schnell weg. Über einen Reset-Knopf konnte es wiederbelebt und neu ausgebrütet werden - entgegen damaliger Gerüchte übrigens beliebig oft. 

Das steckt hinter der Neuauflage

Tamagotchis sind auch nach fast zwei Jahrzehnten noch ein lohnendes Geschäft - für gebrauchte Original-Anhänger werden heute regelmäßig Preise von rund 200 US-Dollar bezahlt. Hersteller Bandai hat schon einmal versucht, von diesem Hype zu profitieren. Bereits 2014 gab es eine neue Version der Tamagotchis (Wired ). Jetzt werden die Nerv-Gadgets im Orignal-Design neuveröffentlicht und pünktlich zum Jubiläum als Comeback vermarktet. 

Wer sich immer noch für Tamagotchis interessiert oder einfach gerne nostalgisch ist, kann sich den teuren Import von Elektromüll aus Japan aber getrost sparen: Die pixeligen Haustiere gibt es längst auch als App fürs Smartphone (Android , iOS ). Neben der Original-Version von Bandai gibt es auch noch zahlreiche Nachahmer, deren Apps oft sogar kostenlos sind.

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