Vulkanausbruch in Guatemala Zehntausende fliehen vor glühender Lava

33.000 Menschen in Guatemala mussten sich am Donnerstag vor Lava und Aschewolken in Sicherheit bringen. Nach einem heftigen Ausbruch des Vulkans Fuego wurden 17 Dörfer evakuiert. Das Touristenziel Antigua soll nicht akut bedroht sein.

Der Fuego in Guatemala brach am Donnerstag aus: 17 Dörfer wurden evakuiert
AP

Der Fuego in Guatemala brach am Donnerstag aus: 17 Dörfer wurden evakuiert


Guatemala-Stadt - Nach dem Ausbruch des Vulkans Fuego in Guatemala mussten insgesamt 33.000 Menschen ihre Häuser verlassen. 17 Dörfer um den sogenannten Feuervulkan im Süden Guatemalas sind betroffen, teilte der Zivilschutz des mittelamerikanischen Landes mit.

Die glühende Lava des fast 3.800 Meter hohen Berges in der Nähe des beliebten Touristenziels Antigua habe sich bereits 600 Meter hangabwärts ausgebreitet. Antigua selbst soll jedoch nicht in akuter Gefahr sein.

Der Vulkan brach am frühen Nachmittag aus und spie drei Kilometer hohe Aschewolken, die nach Süden zogen. Seismologen maßen eine Reihe von Explosionen. Es wird erwartet, dass der Ausbruch mindestens weitere zwölf Stunden anhalten soll.

Im Land wurde Alarm der zweithöchsten Stufe ausgerufen. Im Süden und Südosten des Berges, der zeitweise völlig von Rauch verdunkelt war, gilt die höchste Alarmstufe.

Der Vulkan liegt 40 Kilometer südwestlich von Guatemala-Stadt.

mia/Reuters/AP/dapd



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