Mindestens 77.000 Euro Bistum Limburg muss für Schäden durch Residenz-Bau zahlen

Durch den Bau des Limburger Bischofssitzes sind an mehreren Straßen Schäden entstanden. Dafür muss nun das Bistum aufkommen. Laut einer Sprecherin der Stadt könnte die Summe fast hunderttausend Euro betragen.

Limburger Bistum: Mindestens 77.000 für Schäden durch Residenzbau
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Limburger Bistum: Mindestens 77.000 für Schäden durch Residenzbau


Limburg - Das Limburger Bistum muss vorraussichtlich 77.000 Euro für Schäden zahlen, die während der Bauarbeiten der Bischofsresidenz an Straßen entstanden sind. Wie eine Sprecherin der Stadt mitteilte, kommen möglicherweise weitere 10.000 bis 15.000 Euro für den Bau einer zuvor abgerissenen Mauer hinzu. Darüber sei aber noch nicht entschieden. Einen Überblick über mögliche Schäden an Privathäusern hat die Stadt nicht.

Unterdessen rechnet die Staatsanwaltschaft Limburg in den kommenden ein bis zwei Wochen mit einer Stellungnahme des umstrittenen Limburger Bischofs, Franz-Peter Tebartz-van Elst. Der derzeit beurlaubte Geistliche habe in einem Schreiben angedeutet, sich zu den Untreuevorwürfen gegen ihn äußern zu wollen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Die Behörde prüft, ob sie ein Ermittlungsverfahren gegen den 53-Jährigen einleitet. Im Zusammenhang mit den immensen Baukosten für den mindestens 31 Millionen Euro teuren Limburger Bischofssitz waren mehrere Anzeigen wegen Untreue eingegangen.

Tebartz-van Elst droht zudem ein Strafbefehl wegen einer falschen eidesstattlichen Erklärung im Zusammenhang mit einem Erste-Klasse-Flug nach Indien. Das Verfahren liegt beim Amtsgericht Hamburg.

Während seiner Beurlaubung weilt der Bischof in der Benediktinerabtei Metten in Niederbayern. Offenbar plant er schon seine Rückkehr nach Limburg.

gam/dpa

insgesamt 11 Beiträge
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cirus27 04.11.2013
1. das sind doch grade mal 5 badewannen,
bzw. pinatz - sondermeldungen bitte nur noch ab 1 mio...
Mertrager 04.11.2013
2. Keine Meldung wert
Das passiert nun mal. Und die Bausumme wird dadurch auch nur wirklich unwesentlich höher.
Steuerzahler0815 04.11.2013
3.
Angeblich waren das vor einigen Wochen noch mehrere Millionen Euros...
Sandrost 04.11.2013
4. xxx
Zitat von cirus27bzw. pinatz - sondermeldungen bitte nur noch ab 1 mio...
"Pinatz"? Was soll das bitte sein? Es heißt peanuts; englisch für Erdnüsse, und das Wort "grade" ist auch falsch, muss heißen "gerade". MfG
raber 04.11.2013
5. Grösster privater Grundbesitzer Deutschlands
Die katholische Kirche ist der grösste private Grundbesitzer Deutschlands und kann sich so etwas mühelos leisten.
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