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27. August 2004, 12:21 Uhr

Terror

Die schlimmsten Anschläge in Russland

Bei blutigen Anschlägen in Russland werden immer wieder zahlreiche Menschen verletzt oder gar getötet. Vor allem in den letzten Jahren kam es wegen des Tschetschenien-Konflikts zu vielen folgenschweren Terrorakten.

21. Juni 2004:

In der Teilrepublik Inguschetien im Nordkaukasus überfallen tschetschenische Kämpfer Polizeiposten und Kasernen. Mindestens 98 Menschen werden getötet, darunter Innenminister Abukar Kostojew.

9. Mai 2004: Bei einem Bombenanschlag während der Militärparade zum "Tag des Sieges" sterben in Grosny (Tschetschenien) Präsident Achmat Kadyrow und fünf weitere Menschen.

6. Februar 2004: Eine Selbstmordattentäterin, bei der es sich vermutlich um eine Tschetschenin handelte, zündet in einer Moskauer U-Bahn eine Bombe. Mindestens 40 Menschen kommen ums Leben.

5. Dezember 2003: Bei Jessentuki (Südrussland) reißt ein mutmaßlicher tschetschenischer Selbstmordbomber 44 Insassen eines Vorortzuges in den Tod.

1. August 2003: In Mosdok (Nordossetien) sprengt ein mutmaßlich tschetschenischer Attentäter ein Militärhospital in die Luft. Mindestens 50 Tote.

5. Juli 2003: Zwei tschetschenische Selbstmörderinnen zünden bei einem Rockkonzert in Moskau Sprengsätze und bringen 15 Menschen um.

12. Mai 2003: Nahe Grosny werden bis zu 60 Menschen getötet, als ein Sprengstofflastwagen in ein Polizeigebäude rast.

27. Dezember 2002: Mit Dynamit beladene Fahrzeuge explodieren vor dem Regierungsgebäude in Grosny. Mindestens 83 Menschen sterben.

23. Oktober 2002: In einem Moskauer Musical-Theater bringen 41 Tschetschenen etwa 800 Besucher in ihre Gewalt. Bilanz nach der Befreiung und dem Einsatz von Betäubungsgas: Alle Geiselnehmer und 129 Geiseln sind tot.

9. Mai 2002: In Kapijsk (Dagestan) explodiert bei den Feiern zum "Tag des Sieges" eine Mine - 45 Tote, darunter mindestens 17 Kinder.

24. März 2001: Auf einem Markt in Mineralnyje Wody (Nordkaukasus) kommen bei der Detonation einer Bombe 21 Menschen ums Leben.

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