Notstand ausgerufen Tropensturm in den USA - mehrere Tote

Ein 19-Jähriger wurde von einem Stromschlag getroffen, mehrere Männer ertranken in ihren Autos: Im US-Bundesstaat Texas hat der Sturm "Imelda" gewütet.

Auto in den überfluteten Straßen von Beaumont: Land unter in Texas
Thomas B. Shea/Getty Images/AFP

Auto in den überfluteten Straßen von Beaumont: Land unter in Texas


Wegen schwerer Überschwemmungen im US-Bundesstaat Texas haben mindestens fünf Menschen ihr Leben verloren. In der Umgebung der Großstadt Houston sowie in der Stadt Beaumont im Jefferson County seien drei Männer in ihren Autos von den Wassermassen überrascht worden und ertrunken, berichtete der Sender NBC unter Berufung auf die Polizei.

Zudem sei ein 19-Jähriger durch einen Stromschlag gestorben, als er versucht habe, ein Pferd in Sicherheit zu bringen. Die Leiche eines weiteren Mannes wurde in einem Graben gefunden, er war demnach offenbar ertrunken.

Verursacht wurden die Überflutungen vom Tropensturm "Imelda", der Teile von Texas mit heftigem Wind und starken Regenfällen getroffen hatte. Mancherorts habe das Wasser fast fünf Meter hoch gestanden, hieß es. Gouverneur Greg Abbott hatte wegen des Sturms am Donnerstag in mehreren küstennahen Bezirken des Bundesstaats den Notstand ausgerufen.

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Viele Bewohner flohen aus ihren Häusern und kamen in Notunterkünften unter, zahlreiche Straßen waren überflutet. Nahe Houston musste zudem eine Brücke über den Fluss San Jacinto gesperrt werden, weil mehrere Lastkähne von ihren Anlegeplätzen losgerissen worden waren und einige der Schiffe gegen die Pfeiler stießen.

"Imelda" traf einige Teile des Bundesstaates, die bereits vor zwei Jahren stark unter Hurrikan "Harvey" gelitten hatten. Wegen "Harvey" verloren damals unzählige Menschen in Houston ihr Hab und Gut, der Schaden wurde auf bis zu 180 Milliarden Dollar geschätzt.

mxw/dpa



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