Tropensturm in den USA Texas wird von "Imelda" überflutet

Der Gouverneur hat den Notstand verhängt: Teile des US-Bundesstaats Texas wurden von schweren Regenfällen heimgesucht. Drei Menschen sollen ums Leben gekommen sein.

AP/Melissa Phillip

Ein Tropensturm hat in Teilen des US-Bundesstaats Texas zu heftigem Regen und schweren Überschwemmungen geführt. Gouverneur Greg Abbott verhängte wegen des Sturms "Imelda" in mehreren küstennahen Bezirken des Bundesstaats den Notstand.

Viele Bewohner flohen aus ihren Häusern und kamen in Notunterkünften unter, zahlreiche Straßen waren überflutet. Betroffen waren vor allem Gebiete rund um die Großstadt Houston. Örtliche Medien berichteten, drei Menschen seien infolge der Überflutungen ums Leben gekommen.

Bilder zeigten Autos, die fast bis zum Dach unter Wasser standen. Retter nutzen demnach mancherorts Boote, um Menschen in Sicherheit zu bringen. "Ich fordere alle Menschen im Pfad des Sturms auf, die nötigen Vorbereitungen zu treffen und den Warnungen örtlicher Behörden Folge zu leisten", erklärte Gouverneur Abbott am Donnerstag.

Erst vor zwei Jahren war der südliche Bundesstaat von schweren Überschwemmungen erschüttert worden. Wegen Hurrikan "Harvey" verloren unzählige Menschen in Houston ihr Hab und Gut, der Schaden des Hurrikans wurde auf bis zu 180 Milliarden Dollar geschätzt.

bam/dpa

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