Baby-Dugong Thailands neuer "Liebling der Nation"

In Thailand ist ein Baby-Dugong gestrandet - und zum Star in sozialen Medien geworden. Nun soll es einen Livestream geben, über den Fans die Seekuh rund um die Uhr beobachten können.

Sirachai ARUNRUGSTICHAI/ AFP

Sie gehört zu einer seltenen Spezies und kuschelt offenbar gerne mit einem orangefarbenen Kajak: Ein fünf Monate altes Dugong-Weibchen bekommt in Thailand derzeit viel Aufmerksamkeit.

Mitarbeiter des Meeresbiologiezentrums in Phuket hatten die im Mai gestrandete Seekuh-Waise in Obhut genommen und ihr den Namen Mariam gegeben. Bilder im Internet zeigen, wie das Säugetier gestreichelt und umsorgt wird.

Mariam, die laut "Guardian" mittlerweile auch "Liebling der Nation" genannt wird, ermutige die Menschen zum Umweltschutz, sagte ein Mitarbeiter des Zentrums für Meeresbiologie. Aufgrund des regen Interesses kündigte die Abteilung für Meeres- und Küstenressourcen einen Livestream an, auf dem die Fans das Dugongbaby rund um die Uhr verfolgen können.

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Baby-Dugong Mariam: In Thailands Herzen gestrandet

Da Mariam nicht von ihrer Mutter gefüttert werden kann, versorgen die Tierärzte den Dugong mit Milch. Es werde mindestens ein Jahr dauern, bis Mariam nicht mehr auf Hilfe angewiesen sei, sagte ein Mitarbeiter.

Nach Angaben des Zentrums stranden Dugongs in der Folge von Fischerei und anderen menschlichen Aktivitäten. Dugongs gelten als seltene Tierart. In den Gewässern von Südthailand leben etwa 250 Tiere.

cop/AFP

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