16 Monate nach Rettungsaktion Thailändische Höhle wieder für Besucher geöffnet

Zwölf Jungen, eingeschlossen in einer Höhle - die spektakuläre Rettungsaktion fesselte im vergangenen Jahr Menschen rund um den Globus. Nun durften Besucher erstmals wieder eine Kammer betreten.

Schauplatz einer dramatischen Rettung: Die Tham-Luang-Höhle in Thailand
AAFP PHOTO / Chiang Rai Provincial Public Relations Office

Schauplatz einer dramatischen Rettung: Die Tham-Luang-Höhle in Thailand


Rund 16 Monate nach der aufsehenerregenden Rettung von zwölf eingeschlossenen Jungen und ihrem Trainer sind Teile der Tham-Luang-Höhle in Thailand wieder für Besucher geöffnet worden. Mehr als 2000 Personen seien am Freitag gezählt worden, teilte Nationalpark-Direktor Kawee Prasompong mit.

Die Wiedereröffnung wurde mit einer buddhistischen Zeremonie gefeiert. Es werden Gruppen von jeweils 20 Menschen eingelassen, aber lediglich in den Eingangsbereich und die erste Kammer der Höhle.

Eine Jugendmannschaft des örtlichen Vereins Moo Pah ("Wildschweine") war am 23. Juni 2018 nach dem Training bei einem Ausflug in einer der hinteren Höhlenkammern während des Monsuns von steigenden Wassermassen überrascht und von der Außenwelt abgeschnitten worden.

Erst nach 17 Tagen konnten die letzten der Eingeschlossenen gerettet werden. Bei der Aktion, an der auch viele Taucher aus dem Ausland beteiligt waren, kam einer der Retter ums Leben. (Lesen Sie hier eine Chronikder Ereignisse).

Rund um die Welt fieberten Menschen damals bei der spektakulären Rettung mit. Der Schauplatz wurde zur Touristenattraktion. Rund eine Million Menschen waren seither zur Höhle gereist, hinein durften sie aber bislang nicht.

bbr/dpa



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.