Tier macht Sachen Drama um Hundewelpe "Schacht"


Zehn Tage klemmte ein Hundewelpe in Istanbul in einem 70 Meter tiefen Schacht fest. Nun konnten Retter das Tier befreien - und gaben ihm ein neues Zuhause.

Dem Helferteam gelang es mit einer selbst gebauten Apparatur, das Tier aus dem Loch mit einem Durchmesser von etwa 30 Zentimetern zu ziehen. Zuvor hatte es zahlreiche gescheiterte Anläufe gegeben.

Das Schicksal des Hundes - inzwischen auf den Namen "Kuyu" ("Schacht") getauft - hatte die Türken tagelang bewegt. Freiwillige Helfer versammelten sich im Stadtteil Beykoz, um das Rettungsteam aus Feuerwehr, Technikstudenten und Spezialisten der staatlichen Bergbaugesellschaft zu unterstützen. Auf Twitter teilten Nutzer unter dem Hashtag "direnkuyu" ("Halte durch, Schacht") ihre Anteilnahme.

Auch deutsche Tierschützer wurden auf den Fall aufmerksam. Der Tierrettungsdienst mit Sitz in Baden-Württemberg entwickelte nach eigenen Angaben zusammen mit einer deutschen Firma eine Rettungskapsel. Der Einsatz war jedoch nicht mehr nötig.

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Tiere stecken fest: Gefangen in einer Bierdose

Die zuständige Tierärztin sagte dem Sender CNN Türk, der Welpe sei gesund und zwischen drei und vier Monate alt. Ein Zuhause hat er nun auch gefunden: bei der Feuerwehr in Beykoz.

sms/dpa

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