Tödliches Manöver Pilot stürzt bei Kunstflug ab

Ein Pilot der Luftwaffe trainierte über der Küste Neuseelands waghalsige Flugmanöver. Plötzlich stürzte der Kunstflieger ab - und starb in den Trümmern.


Wellington - In einer zweisitzigen CT-4-Maschine flog Nicholas Haydn Cree am Donnerstag in der Nähe des Stützpunkts Ohakea an der Westküste der Nordinsel. Der 32-jährige Pilot der Flugstaffel "Red Checkers" war gerade dabei, ein Solomanöver zu üben, als das Flugzeug abstürzte und in die Dünen krachte. Der Pilot der neuseeländischen Luftwaffe kam bei dem Unglück ums Leben, wie das Militär mitteilte. Für die Ursache gebe es bislang keine Anhaltspunkte.

Ein Mitglied der "Red Checkers" sagte der Tageszeitung "The Dominion Post": "Es ist uns für uns unbegreiflich, wie dieses Unglück passieren konnte." Das Manöver, bei dem Haydn Cree abstürzte, sei eines der sichersten in dessen Repertoire gewesen. Er sei einer der "talentiertesten und erfahrensten Piloten" gewesen und habe seit 14 Jahren im Dienst der Luftwaffe gestanden.

sae/dpa



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