Igel-Café in Tokio Angestachelt

Kuscheln mit Katzen, Hasen, Eulen oder Schlangen ist doch von gestern: Den neuesten Trend können Kunden im Café "Harry" in Tokio ausleben - und dort Igeln näherkommen.


Das "Harry" im Tokioter Vergnügungsviertel Roppongi bietet Kunden eine besondere Attraktion: Für umgerechnet sieben bis elf Euro können sie sich eine Stunde lang mit Igeln beschäftigten und vorsichtig mit den Tieren kuscheln. "All diese Igel sind freundlich, obwohl manche von ihnen dich piksen können", sagte Besucherin Anna Cheung, 11.

Nach Angaben einer Angestellten herrscht in dem Laden seit der Eröffnung im Februar großer Andrang; oft gebe es Warteschlangen am Eingang. 20 bis 30 Tiere in Glaskästen stehen für die Kunden bereit.

"Wir wollten den Leuten den Charme der Igel näherbringen", sagte die Angestellte. Viele dächten, Igel seien wegen der Stacheln schwer zu handhaben. Dieses Bild wolle man korrigieren, indem man Leute Igel in die Hand nehmen lasse. "Am süßesten ist es, wenn Igel sich entrollen und ihr Gesicht zeigen."

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Café in Tokio: Auf Tuchfühlung mit Igeln
"Harry" ist ein Wortspiel auf das japanische Wort für Igel, Harinezumi. Die Tiere werden in dem Land schon seit Langem als Haustiere gehalten.

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Streichel-Café in Bangkok: Schoß-Wüstenhündchen

ulz/Reuters

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