Tonnenschweres Monster Belgier füllen größte Pommes-Tüte der Welt

Sonderlich appetitanregend war das Experiment nicht, für einen Platz im Buch der Rekorde aber hat es gereicht. Sechs Frittenbuden haben in Belgien in langwieriger Arbeit eine riesenhafte Pommestüte gefüllt.

Kelmis - In das 3,5 Meter hohe Papiergefäß seien 1,2 Tonnen Pommes gekippt worden, teilten die Budenbesitzer in der Grenzgemeinde Kelmis mit. Die deutschsprachigen Belgier aus dem 10.000-Einwohner-Städtchen bei Aachen haben damit nach eigenen Angaben ihre niederländischen Rivalen deutlich überboten und den Eintrag ins Guinness-Buch geschafft geholt. Die Holländer hatten im vergangenen Jahr eine Tüte mit 600 Kilogramm Pommes gefüllt.

Bereits in der Nacht zum Samstag hatten die Pommes-Köche damit begonnen, Unmengen von Pommes zu frittieren. Mittels einer Hebebühne wurden die Stäbchen dann in die überdimensionale Tüte gekippt.

Die Statik der Papier-Konstruktion war zuvor eigens von Ingenieuren berechnet worden. "Bei 900 Kilogramm hatten wir eine kritische Phase, denn die Tüte sackte etwas in sich hinein", sagte einer der neuen Weltrekordinhaber. Der Erlös aus dem Verkauf der Pommes soll Behinderten zu Gute kommen.