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Alabama und Georgia Mindestens 23 Tote durch Wirbelstürme in den USA

"Das ist ein Tag der Zerstörung für Lee County": Im Südosten der USA haben heftige Wirbelstürme getobt. Zahlreiche Menschen kamen dabei ums Leben.

Eine Serie von Wirbelstürmen hat im Südosten der USA mehrere Menschen das Leben gekostet. Mindestens 23 Menschen seien gestorben, berichten verschiedene Medien unter Berufung auf den Sheriff von Lee County im Bundesstaat Alabama, Jay Jones. Zudem gebe es mehrere Vermisste und Schwerverletzte. Im Lee County gebe es "katastrophale" Schäden, sagte Jones demnach.

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Neben Alabama wurden auch Gebiete im benachbarten Georgia von den Wirbelstürmen getroffen. Sie kamen laut Nationalem Wetterdienst auf Windgeschwindigkeiten von bis zu 218 Stundenkilometern. Die Rede war von rund einem Dutzend Wirbelstürmen in beiden Bundesstaaten. Besonders hart traf es anscheinend die Gemeinde Beauregard, aus der massive Schäden gemeldet wurden.

US-Präsident Donald Trump meldete sich über Twitter zu Wort und rief dazu auf, sich für weitere Wirbelstürme zu wappnen.

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Laut dem Wetterdienst hatte der erste Wirbelsturm, der Lee County traf, einen Durchmesser von fast einem Kilometer. Aufnahmen vom Ort des Geschehens zeigten zerstörte Häuser, entwurzelte Bäume und mit Trümmern übersäte Straßen. Nahe der Stadt Smiths Station stürzte ein Mobilfunkmast auf eine vierspurige Schnellstraße. In Tausenden Haushalten fiel der Strom aus.

Mobilfunkmast auf einem Highway bei Smith Station

Mobilfunkmast auf einem Highway bei Smith Station

Foto: Mike Haskey/Ledger-Enquirer/DPA

Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Bergungsarbeiten und die Suche nach Opfern wurden jedoch durch die einbrechende Dunkelheit erschwert.

Der Lokalsender WFSA 12 zitierte  den Rechtsmediziner von Lee County, Bill Harris, mit den Worten, dass die Retter zu einigen der betroffenen Ortschaften wegen der chaotischen Lage noch gar nicht durchdringen konnten. "Das ist ein Tag der Zerstörung für Lee County", sagte Harris. "Ich kann mich nicht erinnern, dass wir zu meinen Lebzeiten schon einmal eine solche Lage mit Massen an Opfern gehabt hätten."

Dem Sender MSNBC sagte Harris, er gehe davon aus, dass die Zahl der Todesopfer noch steigen werde

aar/dpa
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