Wirbelstürme in Arkansas und Oklahoma Tornados wüten in US-Bundesstaaten - mehrere Tote

Zerstörte Häuser, blockierte Straßen: Tornados haben in zwei US-Bundesstaaten schwere Verwüstungen angerichtet. Die Wirbelstürme forderten mehrere Menschenleben.


Little Rock - Bei einer Serie von Wirbelstürmen sind im Mittleren Westen der USA mehrere Menschen ums Leben gekommen. Laut Behördenangaben starben mindestens elf Menschen im US-Bundesstaat Arkansas, zudem ein weiterer in Oklahoma.

Augenzeugen berichten von verwüsteten Straßenzügen, zerstörten Häusern, umgestürzten Bäumen und Stromleitungen. Auch eine Feuerwehrwache soll demoliert worden sein. Die Verwüstungsschneise war offenbar rund 50 Kilometer lang.

Die Tornados zogen demnach durch mehrere Städte und Gemeinden in den beiden Staaten, so etwa durch Mayflower und einige Vororte der Hauptstadt von Arkansas, Little Rock. In Oklahoma traf es vor allem den Ort Quapaw, der laut offiziellen Angaben schwer beschädigt wurde.

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Tornados in den USA: Zerstörte Welt
Tornados wurden auch in weiteren Staaten gesichtet

"Es ist eine besonders gefährliche Situation", sagte ein Sprecher der Kleinstadt Mayflower: "Die Straßen sind blockiert, wir müssen sehr vorsichtig vorgehen."

Der US-Wetterdienst hatte Sturmwarnungen vom Mittleren Westen bis in den Süden nach Texas herausgegeben und vor der Bildung von Tornados gewarnt - die dann auch kamen: In Wellen bewegten sich die Wirbelstürme durch das Gebiet. Auch in Iowa, Kansas, Nebraska und Missouri wurden Tornados gesichtet, dort kam jedoch nach ersten Erkenntnissen niemand ums Leben.

Wirbelstürme kommen im Mittleren Westen der USA immer wieder vor. In der sogenannten "Tornado-Gasse" ist die Wahrscheinlichkeit für solche Wetterphänomene besonders hoch.

bka/AP/dpa/AFP/Reuters

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insgesamt 32 Beiträge
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trop1 28.04.2014
1. Häuser aus Pappe
halten eben keinem stärkeren Windstoß stand. Aber die Amis sind ja überall Number One...
deali_ 28.04.2014
2.
"Die Verwüstungsschneise war offenbar rund 50 Kilometer breit." Die wird wohl eher 50 km lang gewesen sein. Und die Gefährlichkeit besteht darin das sicherlich überall Munition von den Waffennarren rumliegt.
paulinal 28.04.2014
3. Mittlerer Westen?
Liebe Spiegel-online Redaktion, der Staat Arkansas gehört nicht zum sog. mittleren Westen der USA. Auch wenn der Tornadokorridor dorthin verlaufen sein mag, zählt Arkansas zum Süden der USA. Das geht aus dem Artikel nicht hervor. Bitte genauer!
vitamim-c 28.04.2014
4. Traurig für die Menschen vor Ort,
aber sie müssen sich nicht mehr mit der Lage in der Ukraine beschäftigen.
Sotho 28.04.2014
5. Bretterbuden
Da ja bei uns alles schlechter ist, als in anderen Staaten, vor allem schlechter als in den USA, sollte man sich diese Bilder doch einmal ganz genau ansehen. Bei uns werden Dächer abgedeckt. Wenn es ganz schlimm kommt, auch einmal ein Giebel zerstört. Dort werden diese Sperrholzhütten geplättet. Sicher, ohne diese billige Bauweise hätten viele dieser Amis gar kein Eigenheim. Aber viele die ihr Leben lassen mussten, würden bei vernünftiger Bauweise noch leben.
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