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20. Mai 2013, 11:28 Uhr

Dutzende Verletzte

Tornados wüten in den USA

Abgedeckte Häuser, entwurzelte Bäume, umgeworfene Fahrzeuge: Dutzende Tornados sind durch den Mittleren Westen der USA gezogen. Mindestens ein Mensch kam dabei ums Leben, rund 20 Personen wurden verletzt.

Hamburg - Der Mittlere Westen und der Süden der USA sind am Sonntagabend von mehreren Tornados heimgesucht worden. In Shawnee im Bundesstaat Oklahoma kam mindestens ein Mensch ums Leben, wie der Sender Fox berichtete. Mehr als 20 weitere seien verletzt. Der Nationale Wetterdienst meldete knapp 30 Tornados in den Staaten Oklahoma, Iowa, Kansas und Illinois. Auf Fernsehbildern waren abgedeckte Häuser, entwurzelte Bäume und umgeworfene Fahrzeuge zu sehen.

Besonders schwer getroffen wurde CNN zufolge das Gebiet um Shawnee etwa 50 Kilometer östlich von Oklahoma City. Dort wurde eine Wohnwagensiedlung zerstört. Der Gouverneur von Oklahoma erklärte für 16 Countys den Notstand.

In Kansas rief der Wetterdienst die Menschen mit drastischen Worten auf, sich in Sicherheit zu bringen. "Sie können getötet werden, wenn sie nicht unter der Erde oder in einem Tornado-Schutzraum sind. Es wird die völlige Zerstörung von Wohngebieten, Geschäften und Fahrzeugen geben", hieß es laut CNN in der entsprechenden Mitteilung.

Die Tornados wurden durch ein großes Sturmgebiet verursacht, das über die Region zog. Erst am Donnerstag waren zehn Tornados über den US-Bundesstaat Texas hinweggefegt. Dabei wurden sechs Menschen getötet und Dutzende verletzt.

aar/dpa/AFP

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