Tropensturm Manila versinkt im schwersten Hochwasser seit 42 Jahren

Es ist das schwerste Hochwasser seit mehr als vier Jahrzehnten: Der Tropensturm "Ketsana" hat die Philippinen mitsamt der Hauptstadt Manila heimgesucht. Mindestens 40 Menschen starben.

AP

Manila - Der Tropensturm "Ketsana" hat auf den Philippinen für schwere Überschwemmungen und Erdrutsche gesorgt und mindestens 40 Tote gefordert: Die Hauptstadt Manila erlebte das schwerste Hochwasser seit 42 Jahren. Binnen zwölf Stunden fiel die Niederschlagsmenge eines ganzen Monats.

Die Regierung rief in der Hauptstadt und 25 Provinzen den Notstand aus, wie Verteidigungsminister Gilberto Teodoro erklärte, der auch den Katastrophenschutz leitet. Tausende Einwohner kletterten auf die Dächer ihrer Häuser, um sich vor den Wassermassen in Sicherheit zu bringen.

Die meisten Opfer gab es offenbar in der Provinz Rizal, wo alleine 35 Menschen durch einen Erdrutsch und im Hochwasser starben, wie Sprecher Tony Mateo mitteilte. Die meisten seien ertrunken, hieß es. Drei Tote gab es in Muntinglupa, einem Vorort von Manila, zwei weitere in der Stadt Quezon, wie Behördensprecher erklärten. 27 Menschen wurden noch vermisst.

böl/AP



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