Türkei, Kenia und Burkina Faso Dutzende Tote bei drei schweren Busunglücken

Mindestens 60 Menschen starben bei drei Busunglücken in der Türkei, Kenia und Burkina Faso.

REUTERS

Bei einem Busunglück im Südwesten der Türkei sind mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Das vorwiegend mit einheimischen Reisenden besetzte und aus Izmir kommende Fahrzeug überschlug sich auf einer Autobahn in der Küstenprovinz Mugla am Samstag, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Unter den Todesopfern sollen auch Kinder sein. Acht Menschen wurden demnach verletzt.

Die Rettungsarbeiten an der Unfallstelle dauerten am Samstagnachmittag an. In der Provinz Mugla liegt unter anderem die bei Touristen beliebte Küstenstadt Marmaris. Auf Fotos der privaten Nachrichtenagentur Dogan war zu sehen, wie der Bus auf seiner rechten Seite lag. Offenbar habe er eine scharfe Rechtskurve auf der Autobahn gemacht und sich dann überschlagen, hieß es in den Berichten. Warum der Bus sich überschlug, war zunächst unklar. Die Umstände des Unfalls werden untersucht.

Der verunglückte Bus in Kenia
STR/ EPA/ REX/ Shutterstock

Der verunglückte Bus in Kenia

Bei zwei weiteren schweren Verkehrsunfällen sind in Kenia und Burkina Faso insgesamt fast 40 Menschen getötet worden. Mindestens 19 Insassen eines Busses kamen am Samstag bei einem Unfall in Kenia ums Leben. Der Fahrer und mehrere weitere Passagiere wurden verletzt. An dem Zusammenstoß auf einer Straße zwischen der Hauptstadt Nairobi und der Stadt Nakuru im Westen des Landes waren auch zwei Lastwagen beteiligt, wie aus Polizeikreisen verlautete. Der Bus sei mit den Lkw beim Überholen kollidiert.

In Burkina Faso wurden auf der Nationalstraße zwischen der Hauptstadt Ouagadougou und Po 18 Menschen beim Frontalzusammenstoß eines öffentlichen Kleinbusses mit einem Tiertransporter getötet. Vier weitere Menschen wurden verletzt in Krankenhäuser gebracht, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Die Unfallursache war zunächst unklar.

bma/dpa/afp



© SPIEGEL ONLINE 2017
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.