Türkischer Badeort Antalya verweigert syrischen Flüchtlingen Aufenthalt

Nur zwei Wochen dürfen sich syrische Flüchtlinge in dem türkischen Urlaubsort Antalya aufhalten. Ohne gültige Papiere werden sie der Küstenstadt verwiesen, wie die Zeitung "Hürriyet" meldet.
Strand in Antalya: Sieben Millionen Touristen jedes Jahr

Strand in Antalya: Sieben Millionen Touristen jedes Jahr

Foto: epa/ picture-alliance/ dpa

Antalya - Rund 1,5 Millionen Syrer sind vor dem Bürgerkrieg in ihrem Land in die Türkei geflohen. Davon leben nach amtlichen Angaben etwa 280.000 in Flüchtlingslagern im Südosten des Landes. Auch in Antalya halten sich Flüchtlinge auf. Doch ihnen wird nun Medienberichten zufolge untersagt, in dem türkischen Badeort zu bleiben.

Syrische Flüchtlinge haben ohne gültige Papiere kein Bleiberecht in der Küstenstadt, wie die Zeitung "Hürriyet" am Samstag unter Berufung auf den örtlichen Polizeichef meldete. Sie müssten Antalya innerhalb von zwei Wochen verlassen. Sollten sie dies nicht tun, würden sie der Stadt verwiesen oder "ins nächste Flüchtlingslager geschickt", sagte der Polizeichef.

Etwa sieben Millionen Menschen machen jedes Jahr in Antalya Urlaub.

kha/AFP
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