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Im Zentrum der Stadt Tote und Verletzte bei Explosion in Istanbul

In Istanbul gibt es nach einer Explosion einen Großeinsatz. Dem Gouverneur der Stadt zufolge sind nach ersten Erkenntnissen vier Todesopfer zu beklagen. Die Rundfunk-Aufsichtsbehörde verhängte eine Nachrichtensperre.
Einsatzfahrzeuge am Ort der Explosion: Ursache bislang unbekannt

Einsatzfahrzeuge am Ort der Explosion: Ursache bislang unbekannt

Foto: Kemal Aslan / RUETERS

Im Zentrum Istanbuls hat sich eine Explosion ereignet. Es gebe nach ersten Informationen 38 Verletzte und vier Tote, schrieb der Gouverneur Istanbuls, Ali Yerlikaya, bei Twitter.

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Inzwischen hat die türkische Rundfunk-Aufsichtsbehörde RTÜK eine vorläufige Nachrichtensperre für Medien verhängt. Berichte über die Explosion sollten vermieden werden, um Angst und Panik in der Bevölkerung zu vermeiden, hieß es in dem Schreiben. Die Sender CNN Türk und TRT etwa unterbrachen daraufhin ihre Berichterstattung.

Hubschrauber über dem Stadtgebiet

Der Grund für die Explosion, die sich demnach um 16.20 Uhr (Ortszeit) auf der Straße İstiklal Caddesi zutrug, ist noch unklar. Rettungskräfte und Polizei seien in großer Zahl vor Ort im Einsatz, hieß es. Hubschrauber überflogen Beyoğlu und angrenzende Stadtteile.

Rettungsarbeiten in Istanbul: Die Explosion ereignete sich in einer belebten Straße

Rettungsarbeiten in Istanbul: Die Explosion ereignete sich in einer belebten Straße

Foto: Kemal Aslan / RUETERS

Die Menschen in der Stadt seien dazu aufgerufen, die Gegend zu meiden, berichtete der Sender TRT unter Berufung auf Behörden. Auch umliegende Straßen sollten von Verkehr freigehalten werden.

Auf Bildern, die über die sozialen Medien verbreitet wurden, waren zerborstene Scheiben und auf dem Boden liegende Menschen zu sehen. Die Straße ist ein touristischer Hotspot im europäischen Teil der türkischen Metropole.

2016 hatte sich ein Selbstmordattentäter auf der İstiklal Caddesi in die Luft gesprengt und vier Menschen getötet, 39 weitere wurden verletzt.

bbr/dpa/Reuters

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