Kreis Uelzen Windrad verliert 30 Meter langes Rotorblatt

Windradunfall in Niedersachsen: Aus 100 Metern Höhe ist ein gut 30 Meter langes Rotorblatt auf den Boden gekracht. Die Polizei forscht nach den Ursachen.
Windrad mit abgebrochenen Rotorblatt im Kreis Uelzen

Windrad mit abgebrochenen Rotorblatt im Kreis Uelzen

Foto: Philipp Schulze/ dpa

Von einem 100 Meter hohen Windrad im Kreis Uelzen in Niedersachsen ist bei stürmischen Wetter ein über 30 Meter langes Rotorblatt abgebrochen. Verletzt wurde dabei nach Angaben der Polizei niemand.

Das Windrad ist Teil eines Windparks mit zehn weiteren ähnlichen Anlagen in der Nähe der Ortschaften Wriedel und Hanstedt. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Passanten hatten Polizei und Feuerwehr am Samstagnachmittag alarmiert, nachdem sie den Vorfall bemerkt hatten.

Der Windparkbetreiber Energiekontor schätzt den Schaden an der Anlage auf 100.000 bis 150.000 Euro. Das Windrad sei seit 2002 in Betrieb gewesen.

Der Weg zum Windrad wurde gesperrt.

Der Weg zum Windrad wurde gesperrt.

Foto: Philipp Schulze/ dpa

Einen ähnlichen Vorfall habe es im vergangenen Jahr bei einer Anlage in Brandenburg gegeben. Damals sei ein Blitzeinschlag als Ursache vermutet worden, dies könne aber diesmal ausgeschlossen werden, sagte der Leiter der Betriebsführung bei Energiekontor, Carsten Schwarz. Ein Gutachter soll den Schaden am Montag untersuchen.

stk/dpa
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