Münsterland Bahn kollidiert mit Gülletransporter - zwei Tote

Schwerer Unfall an einem Bahnübergang im Münsterland: Ein Zug hat bei Ibbenbüren ein landwirtschaftliches Fahrzeug erfasst. Zwei Menschen kamen ums Leben, mehrere Passagiere wurden schwer verletzt.
Münsterland: Bahn kollidiert mit Gülletransporter - zwei Tote

Münsterland: Bahn kollidiert mit Gülletransporter - zwei Tote

Foto: Marcel Kusch/ dpa

Bei einem schweren Zugunglück in Ibbenbüren im Münsterland sind am Samstag zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei in Steinfurt wurden etwa 20 Menschen verletzt, sechs von ihnen schwer. 35 weitere Fahrgäste hätten den Zusammenstoß ohne größere Blessuren überstanden, teilte die Polizei mit. In den Trümmern starben eine Frau und der Zugführer. Der Zug der Westfalenbahn war aus Osnabrück nach Ibbenbüren unterwegs, als er an einem Bahnübergang mit einem Gülletransporter kollidierte.

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Ibbenbüren: Zugunglück am Bahnübergang

Foto: Nord-West-Media/ dpa

Wie ein Polizeisprecher in Steinfurt berichtete, war der Transporter kurz vor Mittag aus unbekannten Gründen auf dem beschrankten Bahnübergang stehen geblieben. Da die Schranken des Übergangs sich dann geschlossen hatten, war das Güllefass auf den Gleisen blockiert. Der Fahrer des Traktors habe noch vergeblich versucht, den Führer des herannahenden Zugs zu warnen. Die Bahn kam erst etwa 300 Meter nach dem Bahnübergang zum Halt. Das Unglück ereignete sich um 11.31 Uhr.

"Der Zug ist im vorderen Teil erheblich beschädigt", sagte der Polizeisprecher. Ein Großaufgebot von Rettungskräften war in dem ländlichen Vorort mit der Bergung sowie mit der Betreuung der Verletzten beschäftigt. Ein Leichenwagen stand in der Nähe des Unfallorts. Ein Gemeindezentrum wurde zur Betreuung der Verletzten in Anspruch genommen. Notfallbetreuer, Rettungskräfte, Feuerwehr, Krankenwagen und Polizei waren vor Ort.

Die Insassen des Zuges würden alle noch betreut und von der Feuerwehr "als Verletzte" eingestuft, sagte der Pressesprecher.

sto/dpa/AFP

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