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06. November 2014, 18:04 Uhr

Unglück beim Spielen

Zwölfjähriger stirbt nach Unfall in Maiskörner-Haufen

Beim Spielen auf einem Bauernhof in Süddeutschland versank vergangene Woche ein Junge in einen Berg aus Maiskörnern. Schwer verletzt wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Nun ist der Zwölfjährige seinen Verletzungen erlegen.

Neuhausen auf den Fildern - Ein zwölfjähriger Junge, der auf einem Bauernhof in Baden-Württemberg in einem Mais-Hügel versank, ist tot. Der Junge habe trotz intensivmedizinischer Behandlung nicht gerettet werden können und sei am Mittwoch in einer Stuttgarter Klinik verstorben, teilten die Polizei Reutlingen und die Staatsanwaltschaft Stuttgart mit.

Der Junge hatte in einer Maisanlieferungsanlage eines Bauernhofes gespielt, die Körner waren mehrere Meter hoch aufgeschüttet. Der Zwölfjährige war auf einen der Körnerhaufen geklettert. Doch der Mais floss durch ein Gitterrost in eine Trocknungsanlage ab und zog den Jungen nach unten. Er war vollständig in dem Getreide versunken und hatte keine Luft mehr bekommen.

Angehörige und Angestellte des Hofes holten den Jungen aus dem Mais heraus. Er war nicht mehr ansprechbar und wurde in lebensbedrohlichem Zustand ins Krankenhaus gebracht.

gam/AFP/dpa

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