Unglücke auf Volksfesten Gefährliche Attraktionen

Immer wieder kommt es auf Volksfesten zu schweren Unfällen. Mal versagen Sicherungssysteme, mal sind Karussells nicht ordnungsgemäß aufgestellt, mal geben einzelne Teile ihren Geist auf - oftmals mit fatalen Folgen.
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Unfälle auf Volksfesten: Wenn das Vergnügen zum Alptraum wird

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29. Juli 2004:

Bei einem Achterbahn-Auffahrunfall im südbadischen Europapark Rust werden 17 Menschen leicht verletzt.

18. Juli 2004: Weil ein Mitarbeiter des Fahrgeschäfts irrtümlich eine Gondel geöffnet hat, werden beim Anfahren auf einem Jahrmarkts-Karussell im schleswig-holsteinischen Heide drei Menschen verletzt.

22. Juni 2004: Ein neunjähriger Junge rutscht auf dem Aschaffenburger Volksfest trotz des Sicherungsbügels aus der Gondel des Fahrgeschäfts Playball. Er wird 20 Meter durch die Luft geschleudert und lebensgefährlich verletzt. Erst wenige Tage zuvor waren auf dem Volksfest 32 Fahrgäste des Freefall-Tower in 25 Meter Höhe stecken geblieben. Die Feuerwehr befreite sie mit Drehleitern.

20. Juli 2003: Ein 31 Jahre alter Mann aus Mainz stürzt im Dortmunder Westfalenpark, nachdem das Bungee-Seil gerissen ist, 170 Meter tief; er landet neben einem Luftkissen und ist sofort tot.

16. September 2002: Auf der Achterbahn der Spätkirmes in Mönchengladbach stoßen zwei Wagen des Fahrgeschäfts "Wilde Maus" zusammen. Sieben Menschen werden teilweise schwer verletzt.

26. Mai 2001: Im Allgäu Skyline Park in Bad Wörishofen im Unterallgäu prallt wegen eines technischen Defekts an der Einstiegsstelle der vollautomatischen Achterbahn ein Wagen auf einen anderen. Vier Menschen werden verletzt.

2. Mai 2001: Ein 45-jähriger Mann stirbt im sauerländischen Freizeitpark Fort Fun, als er aus dem Waggon einer Achterbahn geschleudert wird.

1. Mai 2001: Beim Großbrand einer voll besetzten Achterbahn im Vergnügungspark Phantasialand bei Brühl entkommen die 150 Passagiere nur knapp dem Tod. 63 Menschen werden leicht verletzt

31. März 2001: Nachdem sich der Sicherheitsbügel des so genannten Fliegenden Teppichs gelöst hat, stürzen auf dem Frühlingsfest Zuffenhausen drei Kinder aus dem Fahrgerät und werden verletzt.

23. Juli 2000: Ein 30-Jähriger kommt in Chemnitz beim Sturz aus einer Achterbahn ums Leben. Der Mann hatte, ohne gesichert zu sein, während der Fahrt auf den Boden gekniet und wurde in einer Kurve aus dem Wagen geschleudert.

19. September 1999: Bei einem Unfall auf einer Kirmes in Beesten im Landkreis Emsland wird ein neunjähriges Mädchen aus einer Karussellgondel geschleudert und lebensgefährlich verletzt. Zwei Gondeln des so genannten Schrägflieger-Karussells hatten in voller Fahrt den etwa 20 Zentimeter dicken Ast einer Eiche gestreift.

24. Mai 1999: Weil die aufgeblasene Hüpfburg in Form der legendären "Titanic" beim Schützenfest im nordrhein-westfälischen Netphen zusammenkracht, stürzen zehn Kinder etwa fünf Meter tief und werden verletzt.

5. September 1998: Von einem fahrenden Karussell im sauerländischen Lennestadt bricht eine Gondel ab. Die beiden darin sitzenden 27-jährigen Frauen werden bei dem Sturz in die Tiefe lebensgefährlich verletzt.

November 1996: Auf dem Hamburger Volksfest Dom stoßen zwei Bahn-Gondeln zusammen. Acht Menschen werden verletzt. Die Achterbahn "Wilde Maus" wird kurzzeitig stillgelegt und vom TÜV überprüft.

September 1996: Auf dem Münchner Oktoberfest werden bei einem Unglück mit der Achterbahn "Euro" 30 Menschen verletzt. Zwei Züge waren zusammengestoßen.

Juli 1996: Bei einem Unfall an einem Karussell auf dem Kiliani-Volksfest in Würzburg werden 16 Menschen verletzt. Laut Polizei setzten sich die Gondeln in Bewegung, als die Passagiere einsteigen wollten.

April 1996: Beim Brand der neu errichteten Achterbahn "Colorado Adventure" im "Phantasialand" werden fünf Menschen leicht verletzt. Das Feuer, das bei Schweißarbeiten ausbrach, richtete einen Schaden in Höhe von mehreren Millionen Mark an.

April 1981: Auf dem Hamburger Dom stößt ein Kran mit einem Karussell zusammen. Sieben Menschen sterben, 15 werden zum Teil schwer verletzt.

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