Untergang der "Prestige" Ölpest an Spaniens Küste hält an

Knapp sieben Monate nach dem Untergang des Tankers "Prestige" ist an der nordspanischen Küste erneut Öl angeschwemmt worden.


Die sinkende "Prestige" im vergangenen November
DPA

Die sinkende "Prestige" im vergangenen November

Madrid - Das spanische Umweltministerium ordnete nach Presseberichten vom Samstag eine verstärkte Überwachung der Strände an. In der Region Galicien im Nordwesten Spaniens und im Baskenland wurden mehr als zehn Tonnen Ölschlamm von Badestränden entfernt. Die angeschwemmten Ölklumpen waren 5 bis 20 Zentimeter dick.

Die Behörden in Galicien fürchten, dass während des gesamten Sommers immer wieder Öl aus dem Tanker an Land geschwemmt wird und bereits gesäuberte Strände verunreinigt. Die Folgen für den Tourismus in der - von der Ölpest am stärksten betroffenen - Region sind noch nicht abzusehen. Die "Prestige" war am 13. November 2002 mit 77.000 Tonnen Schweröl an Bord vor der galicischen Küste in Seenot geraten und sechs Tage später auseinander gebrochen und gesunken.



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