Unwetter in Sachsen Mann vom Blitz getroffen

Heftige Gewitter mit starken Regenfällen haben im Süden Sachsens schwere Schäden angerichtet. Mehrere Häuser gerieten in Brand, ein Mann wurde vom Blitz getroffen, als er ein Dachfenster schließen wollte. Vielerorts standen Keller und Straßen unter Wasser.


Dresden - Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr gerieten in der Umgebung von Chemnitz vier Häuser durch Blitzschlag in Brand. Ein Mann in Dresden wurde leicht verletzt, als ihn ein Blitz traf. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

In beiden Städten wurden mehrere Straßen überflutet und Gullydeckel hochgespült. Orkanartige Windböen beschädigten etliche Stromleitungen. In Chemnitz und Umgebung musste die Feuerwehr binnen weniger Stunden zu rund 180 Einsätzen vor allem wegen umgestürzter Bäume und vollgelaufener Keller ausrücken. In Dresden meldete die Feuerwehr 60 Einsätze. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes kam es im Süden der Stadt zu Niederschlägen von bis zu 50 Litern pro Quadratmeter binnen einer Stunde.

Auch in Oberbayern machten heftige Unwetter den Feuerwehren zu schaffen. Im Landkreis Traunstein schlug ein Blitz in ein landwirtschaftliches Gebäude ein. Es habe aber nicht gebrannt, sagte ein Polizeisprecher. Verletzt wurde niemand. Vereinzelt hätten umgestürzte Bäume und abgerissene Äste zu Verkehrsbehinderungen geführt.

ffr/ddp



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