Unwetter Regenflut im Ruhrgebiet

Heftige Unwetter haben in Nordrhein-Westfalen Verwüstungen angerichtet. Nach einem Gewitter wurden Autobahnen überschwemmt, Bauernhöfe brannten nach Blitzschlägen ab. In Hamm wurde ein Mann vom Blitz getroffen und schwer verletzt.


Düsseldorf - Das Unwetter fegte am Dienstagabend über das östliche Ruhrgebiet und Westfalen hinweg. Viele Bäume wurden entwurzelt, stürzten auf Häuser und Autos und blockierten Straßen. Keller mussten leer gepumpt werden. Ein Mann in Hamm wurde vom Blitz getroffen und schwer verletzt.

In Gelsenkirchen musste die Autobahn 42 in Höhe der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Bismarck kurzfristig gesperrt werden, nachdem Wassermassen die Fahrbahnen überflutet hatten. In Telgte und Beelen (Kreis Warendorf) brannten nach Blitzeinschlägen die Stallungen von Bauernhöfen. In Telgte konnten Rinder, Kühe und Puten noch rechtzeitig aus den Flammen gerettet werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von 300.000 Euro.

Auf Autos und Häuser gestürzte Bäume und voll gelaufene Keller hielten vor allem im Raum Hamm und in Münster die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei in Atem. In Hamm rückten die Helfer insgesamt 209, in Münster 250 Mal aus.



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