Vorhersage fürs Wochenende Wetterdienst warnt vor Gewittern in Teilen Deutschlands

Blitz, Donner, Starkregen, möglicherweise Hagel: Eine Tiefdruckrinne und schwülwarme Luftmassen sorgen am Wochenende in weiten Teilen des Landes für einen herbstlichen Spätsommer.
Blitze eines Gewitters erhellen den Abendhimmel über dem Landkreis Märkisch-Oderland in Ostbrandenburg

Blitze eines Gewitters erhellen den Abendhimmel über dem Landkreis Märkisch-Oderland in Ostbrandenburg

Foto: Patrick Pleul/ picture alliance/ dpa

Es wird herbstlich an diesem Wochenende: Der Deutsche Wetterdienst (DWD)  warnt vor kräftigen Gewittern mit örtlicher Unwettergefahr durch Starkregen. Auslöser sind eine Tiefdruckrinne und schwülwarme Luftmassen, die in weiten Teilen des Landes für eine hohe Gewitterwahrscheinlichkeit sorgen. Der DWD gab am Freitag eine Warnlage  heraus.

Hagel und Sturmböen möglich

Lokal sei mit Starkregen mit bis zu 20 Litern Niederschlagsmenge pro Quadratmeter zu rechnen, außerdem mit Hagel und Sturmböen. In der Nacht zum Samstag seien sowohl im Süden und im Osten als auch teils in den mittleren Landesteilen weitere Gewitter mit Starkregen möglich, teilte der DWD auf seiner Website mit. Im Westen und Nordwesten herrsche dagegen nur sehr geringe Schauer- und Gewitterwahrscheinlichkeit.

Die Wetterlage wird dabei nach Einschätzung des DWD lokal sehr unterschiedlich sein. »Während es an einem Ort wie aus Eimern schüttet, bleibt es im Ort nebenan teils komplett trocken«, sagte Meteorologe Marcel Schmid. Eine konkrete örtliche Vorhersage sei schwierig. »Das ist wie in einem Kochtopf, wo man ebenfalls nicht vorhersagen kann, an welcher Stelle nun als nächstes Dampfblasen aufsteigen.«

Für Freitag warnte der Wetterdienst, dass es lokal zu Sturzfluten kommen könnte. Insbesondere dort, wo viel Wasser oberflächlich ablaufe, könne es überflutete Keller und Straßenzüge geben. Auch kleinere Bäche und Flüsse könnten über die Ufer treten.

Auch am Samstag sei weiterhin mit Gewittern oder gewittrigen Regenfällen zu rechnen. Betroffen seien hierbei vor allem Süden und Osten sowie die östliche Mitte. Bis Montag sollen Höchstwerte zwischen 20 Grad an der See und 27 Grad am Oberrhein erreicht werden.

swe/dpa
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