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18. August 2014, 18:14 Uhr

Jagdsaison in Alabama

US-Familie fängt 450-Kilo-Alligator

Ein Monster, aus dem Wasser gefischt mit "Gottes Gnade": In Alabama hat eine US-Familie einen 450 Kilogramm schweren Alligator gefangen und getötet. Nach eigener Aussage verdanken die Jäger den Erfolg aber einer höheren Macht.

Camden - Es ist Alligatoren-Jagdsaison im US-Bundesstaat Alabama, und zwar eine überaus erfolgreiche: Jäger brachten am Wochenende ein 450 Kilogramm schweres Tier zur Strecke - ein Rekord. Es handelt sich um den größten Alligator, der jemals legal von einem Jäger aus Alabama getötet wurde.

Einem Bericht der regionalen Nachrichtenseite "AL.com" zufolge zogen Mandy und John Stokes zusammen mit ihrem Schwager Kevin Jenkins und seinen beiden Kindern im Teenageralter das Tier mit einem gewaltigen Kraftakt an Land. Die Rede war von einem "Monsteralligator".

Wildtierexperten versuchten, den viereinhalb Meter langen Alligator zu wiegen - zunächst ohne Erfolg. Die erste Gewichtswinde brach unter der Last des Riesenreptils zusammen. Schließlich kam ein Bagger zum Einsatz.

"Wir haben diese Ehre Gott zu verdanken", sagte John Stokes. Zehn Männer seien nicht in der Lage gewesen, das zu tun, was er und seine Familie geleistet hätten. Auch seine Frau verwies auf göttliche Unterstützung: "Ohne Gottes Gnade hätten wir das nie schaffen können."

gam/AP

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