US-Weltraumtourist Glen de Vries bei Flugzeugabsturz tödlich verunglückt

An der Seite von »Captain Kirk«-Darsteller William Shatner startete Glen de Vries vor wenigen Wochen ins All. Jetzt ist der Unternehmer im Norden von New Jersey tödlich verunglückt.
Flogen an Bord der Raumkapsel Blue Origin ins All: (v.l.n.r.) Chris Boshuizen, William Shatner, Audrey Powers und Glen de Vries

Flogen an Bord der Raumkapsel Blue Origin ins All: (v.l.n.r.) Chris Boshuizen, William Shatner, Audrey Powers und Glen de Vries

Foto: Blue Origin / AP / dpa

Der Unternehmer Glen de Vries, der vergangenen Monat mit dem Schauspieler William Shatner ins All geflogen war, ist nach Angaben der örtlichen Polizei zusammen mit einer weiteren Person in den USA tödlich verunglückt, als ein Kleinflugzeug im Norden von New Jersey abstürzte.

De Vries, 49, aus New York City, und ein weiterer Insasse waren an Bord der einmotorigen Cessna 172, die am Donnerstag in einem Waldgebiet von Hampton Township abstürzte. Das Flugzeug war vom Flughafen Essex County in Caldwell gestartet und auf dem Weg zum Flughafen Sussex, als die Federal Aviation Administration (FAA), die Bundesluftfahrtbehörde der USA, gegen 15 Uhr (Ortszeit) die öffentlichen Sicherheitsbehörden alarmierte, nach dem vermissten Flugzeug zu suchen. Rettungskräfte fanden das Wrack gegen 16 Uhr, teilte die FAA mit.

De Vries gründete Medidata Solutions, ein Technologieunternehmen, und war Treuhänder der Carnegie Mellon University. Der weitere tödlich verunglückte Insasse war Inhaber und Chef seiner familiengeführten Flugschule. Die nationale Behörde für Transportsicherheit untersucht den Absturz.

Blue Origin zeigte sich am Freitag erschüttert über den Tod des Gründers eines Softwareunternehmens mit Schwerpunkt auf klinischen Studien. »Wir sind am Boden zerstört angesichts des plötzlichen Todes von Glen de Vries«, erklärte das Unternehmen im Kurzbotschaftendienst Twitter. »Er hat so viel Leben und Energie zum gesamten Team von Blue Origin und den anderen Besatzungsmitgliedern gebracht.«

jso/AP/AFP
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