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28. Januar 2016, 08:46 Uhr

Fauxpas eines US-Polizisten

Großfahndung nach einer Dienstwaffe

Im US-Bundesstaat Kalifornien hat ein Polizist auf Streife seine Waffe verloren. Das bemerkte er aber erst nach acht Stunden. Jetzt müssen Bluthunde ran - und die Behörden bitten um Hinweise.

Als jüngst ein Hilfssheriff in Orange County im Süden des US-Bundesstaats Kalifornien seinen Dienst antrat, unterlief ihm ein folgenschweres Versäumnis. Bevor er in den Streifenwagen stieg, legte er seine Dienstwaffe auf den Kofferraumdeckel. Dann setzte er sich, offenbar gedankenverloren, ans Steuer und schob acht Stunden Dienst. Am Ende der Schicht merkte er, dass ihm etwas fehlte. Die Waffe.

Wie er seinem Sheriff den Vorfall erklärte, ist nicht bekannt. Wie der Chef reagierte, sehr wohl. Er löste eine Großfahndung aus, schickte Hilfspolizisten auf die Suche, Ermittler und sogar Bluthunde. Sie nahmen überall dort die Fährte auf, wo der Hilfssheriff herumgekurvt war - und die Waffe vom Kofferraum gerutscht sein könnte.

Doch bisher blieb das Ganze ohne Erfolg.

In einer Pressemitteilung schilderte der Sheriff den Fall - und bat die Öffentlichkeit auch um anonyme Hinweise. Bei der Waffe handele es sich um eine schwarze, halbautomatische Waffe vom Typ Colt AR-15. Sie befand sich zum Zeitpunkt des Verlustes in einer Nylontasche. Mit dabei waren drei geladene Magazine.

Der Fall kommt für den Sheriff zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Erst vor wenigen Tagen waren in seinem Bezirk drei Gefangene aus dem Gefängnis geflohen. Der Vorfall blieb 16 Stunden lang unerkannt. Erst dann schlugen Wärter Alarm. Beim Zählappell fehlten die drei. Wie die "Los Angeles Times" schreibt, sind sie noch auf der Flucht.

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