USA Hirnhautentzündung bei Brad Pitt diagnostiziert

Brad Pitt hat es böse erwischt: Der Hollywoodstar habe sich lediglich eine Grippe eingefangen, hatte es zunächst nach einer Afrikareise des Stars geheißen. Doch die vermeintliche Grippe entpuppte sich jetzt als gefährliche Hirnhautentzündung.


Brad Pitt: Meningitis statt Grippe
REUTERS

Brad Pitt: Meningitis statt Grippe

Los Angeles - Bei Pitts Erkrankung handele es sich um eine virale Meningitis, teilte seine Agentin Cindy Guagenti gestern mit. Allerdings habe sich der 41-Jährige nur eine milde Form der Erkrankung zugezogen, bei der sich die Gehirn-Membran entzündet. Nach zwei Tagen im Krankenhaus sei Pitt gestern wieder entlassen worden, um sich daheim auszukurieren. Es gehe Pitt gut. Er war am Montagabend in der Klinik aufgenommen worden.

Wo sich der Schauspieler angesteckt hatte, sagte die Agentin nicht. Möglicherweise wurde Pitt eine Afrikareise zum Verhängnis: Erst vor wenigen Tagen war er mit Begleiterin Angelina Jolie aus Äthiopien zurückgekehrt. Diese hatte in Addis Abeba ihre neue Adoptivtochter Zahara Marley abgeholt.

Pitt und Jolie sind derzeit in dem Spionagethriller "Mr. & Mrs. Smith" zu sehen. Seitdem sich Pitt Anfang des Jahres von seiner Frau, der Schauspielerin Jennifer Aniston, getrennt hat, kursieren zahlreiche Gerüchte um eine Beziehung zwischen Pitt und Jolie.

Die virale Meningitis gilt als ernste Erkrankung, da die Hirnhäute und das Rückenmark betroffen sein können. Allerdings verläuft sie selten tödlich bei Menschen, deren Immunsystem in Ordnung ist. Die Viren-Infektion kann durch Mückenstiche übertragen werden.



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