Mindestens sechs Todesopfer Sandsturm verursacht Massenkarambolage in Montana

Plötzlich war die Sicht bei null: Ein Sandsturm hat im US-Bundesstaat Montana einen Massencrash mit mehreren Toten verursacht. Der Unfall weckt Erinnerungen an ein ähnliches Ereignis in Deutschland.
Helfer arbeiten nach dem Sturm an der Unfallstelle: Mehr als 20 Fahrzeuge beteiligt

Helfer arbeiten nach dem Sturm an der Unfallstelle: Mehr als 20 Fahrzeuge beteiligt

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Amy Lynn Nelson / dpa

Bei einer Massenkarambolage wegen eines Sandsturms sind im US-Bundesstaat Montana mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich am Freitag (Ortszeit) nahe der Kleinstadt Hardin, wie unter anderem die Regionalzeitung »Billings Gazette « berichtete. Starker Wind und schlechte Sichtverhältnisse hätten den Unfall verursacht, bei dem auch mehrere Menschen verletzt worden seien.

Mehr als 20 Fahrzeuge seien beteiligt gewesen. »Plötzlich hat man null Sicht«, sagte Jay Nelson von der Autobahnpolizei im US-Fernsehen. Es gebe dann nicht viele Entscheidungen, die man als Autofahrer treffen könne, die gut für einen seien. Bilder von der Unfallstelle zeigten mehrere Lastwagen und schwer beschädigte Autos. Trümmer waren verstreut, Fahrzeuge lagen im Graben neben der Straße.

Der Gouverneur von Montana, Greg Gianforte, bedankte sich auf Twitter bei den Ersthelfern. »Bitte folgen Sie meinen Gebeten, um die Opfer und ihre Angehörigen zu unterstützen«, schrieb er.

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Ähnlicher Unfall 2011 in Mecklenburg-Vorpommern

Plötzlich aufkommende Sandstürme auf der Autobahn gelten als enorm gefährliche Ereignisse. 2011 rasten auf der A 19 bei Rostock 83 Fahrzeuge in eine Karambolage, acht Menschen starben. Vier Jahre nach dem Unfall wurde eine 54 Jahre alte Autofahrerin vom Amtsgericht Rostock verwarnt. Sie habe »am Anfang einer Kausalkette« gestanden.

sol/dpa
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