Fotostrecke

Mehrere Tote: Wirbelsturm fegt durch den Westen der USA

Foto: Paul Sancya/ AP

USA Schwerer Tornado reißt Menschen in den Tod

Verheerende Folgen nach schweren Unwettern im mittleren Westen der USA: Nach einem Tornado gab es Tote und Verletzte. Berichten zufolge starben allein im Bundesstaat Ohio sieben Menschen.

Washington - Die Sprecherin der Behörde für Notfallsituationen, Tamara McBride, sagte, der Wirbelsturm habe vor allem in Wood County im Südosten von Toledo im US-Bundesstaat Ohio gewütet. Unter den sieben Toten sei auch ein fünfjähriges Kind aus Millbury. 50 Wohngebäude wurden zerstört. Der Tornado schlug eine etwa zehn Kilometer lange Schneise der Verwüstung in die Landschaft.

Dort wurden vom US-Wetterdienst alleine am Sonntag sieben Tornados gezählt. Betroffen von dem Wirbelsturm war auch Illinois, wo die Notfalldienste 17 Verletzte registrierten. Vielerorts wurden dort Dächer abgedeckt, Bäume und Strommasten wurden durch Stürme abgeknickt. Ein Ausmaß der Schäden war zunächst noch nicht absehbar.

In Michigan, wo es nach ersten Angaben elf Verletzte gab, schaltete sich ein Atomkraftwerk wegen des Sturms automatisch ab, wie der Nachrichtensender CNN berichtete. Bevor die Anlage wieder hochgefahren werde, müsse sie von Spezialisten untersucht werden, hieß es.

jjc/dpa/AFP
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.