Unwetter in den USA Stürme bringen Reisende in Schwierigkeiten

Gestrichene Flüge, Stromausfälle, geschlossene Autobahnen: In den USA haben Stürme den Thanksgiving-Reiseverkehr beeinträchtigt. Der Wetterdienst warnt vor weiteren heftigen Schneefällen.
Schwierige Bedingungen: Die California Highway Patrol leitet den Verkehr am Tejon Pass in Kalifornien

Schwierige Bedingungen: Die California Highway Patrol leitet den Verkehr am Tejon Pass in Kalifornien

Foto: David Crane/ The Orange County Register/ AP

Große Teile der USA haben mit mehreren Stürmen zu kämpfen. Regen, Schnee und orkanartige Winde beeinträchtigten den Thanksgiving-Reiseverkehr massiv. Zehntausende Menschen waren unter anderem in den Bundesstaaten Michigan, Ohio und Wisconsin am Mittwoch ohne Strom. Vielerorts mussten Autobahnen geschlossen werden.

Thanksgiving wird in den USA am vierten Donnerstag im November gefeiert. Im ganzen Land kommen Familien zu einem Truthahn-Essen zusammen. Das öffentliche Leben steht an dem Feiertag still. Schätzungen zufolge wollten am Mittwoch rund 55 Millionen Menschen mit dem Auto oder per Flugzeug unterwegs sein. Viele von ihnen wurden durch das schlechte Wetter behindert.

Allein am Flughafen von Denver wurden mehr als tausend Flüge gestrichen oder waren verspätet. In den Bundesstaaten Oregon, Nevada und in Nordkalifornien wütete ein "Bomben-Zyklon". Am Lake Tahoe in Nevada wurden Windgeschwindigkeiten von 155 Kilometern pro Stunde gemessen. Dies sei der höchste Wert in der Region seit 1962, sagte ein Sprecher des Wetterdiensts. Die Behörden riefen die Einwohner auf, zu Hause zu bleiben und eventuelle Reisepläne zu streichen.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Vorerst werden sich die Witterungsverhältnisse offenbar nicht bessern: Ein großer Wintersturm werde weiterhin Schnee und starke Winde über weite Teile des Westens der Vereinigten Staaten bringen, teilte der Nationale Wetterdienst auf Twitter mit.

bbr/AFP
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.