Schneestürme, Hagel, Tornados Todesopfer bei Unwettern in den USA – mehr als 3000 Flüge gestrichen

Insgesamt sollen bis zu 50 Millionen Menschen betroffen sein: Im Osten der USA verwüsten Stürme und heftiger Schneefall Häuser, bei Zehntausenden fiel der Strom aus. Es gab auch Tote.
Heftiger Schneefall auch in Washington, D.C.

Heftiger Schneefall auch in Washington, D.C.


Foto: STEFANI REYNOLDS / AFP

Ein großes Winterunwetter mit Schneestürmen, Hagel und Tornados sorgt im Osten der USA von Florida im Süden bis zum Bundesstaat Maine im Norden für Chaos: Am Sonntag wurden im Südosten des Landes Zehntausende Haushalte vom Strom abgeschnitten, wie US-Medien berichteten. Zwei Menschen kamen am Sonntag mit ihrem Auto in North Carolina von der Straße ab und verunglückten tödlich, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei dem Fernsehsender CNN und anderen Medien bestätigte .

Sogar im Sonnenschein-Staat Florida machte sich das Unwettergebiet in Form von Schneegestöber und Tornados bemerkbar. Mindestens 28 Häuser seien im Südwesten Floridas zerstört worden, zitierte CNN örtliche Behörden. Bundesstaaten wie Georgia riefen Medienberichten zufolge den Notstand aus.

Am Montag werde es im Nordosten heftigen Schneefall bringen und am Dienstag dann weiter Richtung Kanadas Südosten ziehen, teilte die US-Wetterbehörde National Weather Service mit. Betroffen seien mehr als 50 Millionen Einwohner, berichtet CNN .

Schwere Windböen in New York erwartet

Mehr als 3000 Flüge wurden bereits am Sonntag gestrichen, auch am Montag sollten Hunderte ausfallen, wie das Portal FlightAware.com meldete .

Am frühen Montagmorgen waren mehr als 130.000 Haushalte im Südosten des Landes ohne Strom, allen voran in North Carolina und South Carolina, Virginia sowie in Georgia, wie Medien unter Berufung auf das Portal PowerOutage berichteten.

Für Montag sind laut CNN 20 bis 30 Zentimeter Schnee in Städten wie Pittsburgh und Buffalo im Staat New York vorhergesagt. An der Küste von Virginia bis Maine könne es zudem starke Winde und Überschwemmungen geben. Auch in der Millionenmetropole New York City könnten sich Windböen mit Geschwindigkeiten von knapp 89 Kilometer pro Stunde bemerkbar machen.

Bereits Anfang Januar war ein heftiger Schneesturm über die US-Ostküste hinweggefegt und hatte das öffentliche Leben in den betroffenen Regionen teilweise lahmgelegt.

bam/dpa