USA Überflutungen und Schneestürme fordern mehrere Tote

Starker Regen und Schneestürme haben in mehreren Staaten der USA für Chaos gesorgt. In Südkalifornien wurden Straßen überflutet und weggespült. Acht Menschen kamen dabei ums Leben. Gleichzeitig fielen in der Sierre Nevada über 5,70 Meter Neuschnee.



Reno - Westlich des Donner-Passes blieb ein Personenzug in den Schneemassen stecken. Mehr als 220 Menschen mussten unfreiwillig eine Nacht im Zug verbringen. In Utah wurden zwei Menschen von einer Lawine in den Tod gerissen. Auch in einem Skigebiet nordwestlich von Las Vegas starb ein Jugendlicher in einer Lawine.

Neben den Problemen auf den Schienen kam es auch im Straßen- und Flugverkehr zu Behinderungen. Der Flughafen Reno-Tahoe wurde in der Nacht zum Sonntag zum zweiten Mal binnen einer Woche - und erst zum dritten Mal seit 40 Jahren - für zwölf Stunden geschlossen, da die Schneepflüge die Schneemassen nicht bewältigen konnten.

Dramatische Szenen spielten sich auch in Palmdale bei Los Angeles ab. Ein zwei Jahre altes Mädchen starb, nachdem es bei einem Rettungsversuch mit dem Helikopter aus mehreren Metern Höhe in reißende Fluten stürzte. In anderen Teilen Kaliforniens begruben Schlammlawinen Häuser unter sich. Rund 12.000 Menschen waren in Los Angeles von der Stromversorgung abgeschnitten, weil umstürzende Bäume die Leitungen beschädigt hatten.

In 28 der 88 Bezirke von Ohio wurde der Katastrophenzustand ausgerufen. In Indiana sprachen die Behörden von den schlimmsten Überschwemmungen seit 1937 in einzelnen Gebieten im Süden des Staats. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

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