Aus Frust US-Tourist zerstört zwei Marmorstatuen im Vatikan

Im Vatikan hat ein Mann mutwillig zwei antike Büsten umgestoßen, weil er keine Privataudienz beim Papst bekam. Nun bekommt es der Urlauber mit der italienischen Polizei zu tun.
Foto: IMAGO

Er war gekommen, um den Papst zu treffen. Doch statt eine Privataudienz zu bekommen, wurde er wenig später von Sicherheitskräften abgeführt: Im Vatikan hat ein Tourist aus den USA aus Frust zwei Marmorstatuen zerstört. Offenbar hatte er geglaubt, Franziskus vor Ort sprechen zu können. Das berichtet die italienische Zeitung »Il Messaggero«.

Dem Bericht zufolge sei der etwa 60-Jährige nach einem Wutanfall von der vatikanischen Gendarmerie für weitere Verhöre an die italienische Polizei überstellt worden. Der Mann, der sich zuvor ein Ticket für das Museum Chiaramonti gekauft hatte, habe sich seit drei Tagen in Rom aufgehalten.

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Eine der beiden Büsten ging vollständig zu Bruch. Die Skulpturen seien unverzüglich in die Werkstatt der Vatikanischen Museen gebracht worden. Dort kümmern sich Mitarbeiter um die Restaurierung von Ausstellungsstücken.

Die kaputten Büsten stammen aus dem 1. Jahrhundert und waren Teil der »Kleinen Figuren«, deren Sammlung unter Papst Pius VII. Chiaramonti (1800–1823) angelegt wurde.

bam

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