Vereiteltes Beckham-Kidnapping Keine Anklagen wegen versuchter Entführung

Bei den Ermittlungen zur vereitelten Entführung von Popsängerin Victoria Beckham gab es einen Rückschlag für die britische Polizei. Vier der neun Festgenommenen wurden wieder freigelassen. Auch den restlichen Fünf droht keine Anklage wegen versuchter Entführung.


Victoria und David Beckham: Entführung vereitelt
DPA

Victoria und David Beckham: Entführung vereitelt

London - Die fünf derzeit noch inhaftierten Männer wurden am Montag zwar angeklagt, jedoch nicht wegen der angeblich geplanten Entführung. Ihnen werden stattdessen Diebstahl und Verschwörung zum Raub vorgeworfen. Unter anderem sollen sie einen fast 100.000 Euro teuren Juwelen-Turban des Auktionshauses Sotheby's gestohlen zu haben.

Die vier anderen Verdächtigen wurden mittlerweile wieder freigelassen. Ein Sprecher von Scotland Yard sagte am Montag, wegen der Entführungsvorwürfe werde noch weiter ermittelt.

Die britische Polizei hatte am Samstag eine Entführung von Victoria Beckham, 28, die als Mitglied der Popgruppe "Spice Girls" berühmt wurde, und ihrer beiden kleinen Kinder vereitelt. Laut einem Bericht der Sonntagszeitung "News of the World" sollte die Multimillionärin und Ehefrau von Fußballstar David Beckham, 27, von einer osteuropäischen Verbrecherbande für ein Lösegeld von mehreren Millionen Pfund gekidnappt werden.

Ein Hinweis der Zeitung an Scotland Yard führte jedoch am Wochenende zur Festnahme von neun Verdächtigen, bei denen es sich um Rumänen und Albaner aus dem Milieu des organisierten Verbrechens handeln soll. Reporter des Boulevardblattes hatten sich in die Gruppe eingeschleust und die Polizei informiert.



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