Lange Staus im Norden Schiff rammt Autobahnbrücke in Hamburg

Eine Schiffskollision hat in und um Hamburg ein Verkehrschaos ausgelöst. Auf der A1 Richtung Bremen staute es sich kilometerlang. In den kommenden Tagen dürfte es kaum besser werden.


Hamburg - Der Zusammenstoß eines Schutenverbands mit einer Autobahnbrücke über der Süderelbe zwischen Stillhorn und Harburg hat zu langen Staus in der Region Hamburg geführt. Wie NDR.de berichtet, wurde die Brücke durch die Kollision am Donnerstag schwer beschädigt. Autofahrer, die von Hamburg nach Bremen wollen, müssen in den kommenden Tagen mit erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der A1 rechnen.

Bereits am Freitag kam es auf der Strecke zu kilometerlangen Staus. Durch den Zusammenprall verdrehte sich dem Sender zufolge ein Stahlträger. Schwingungen müssten nun vermieden werden. An der Raststätte Stillhorn wird daher sortiert - Fahrzeuge über 7,5 Tonnen werden umgeleitet. Die Auffahrt zur A1 Richtung Süden an der Anschlussstelle Stillhorn wurde ganz gesperrt.

Der Kapitän des Schutenverbands hatte offenbar die Durchfahrtshöhe unterschätzt, berichtet das "Hamburger Abendblatt" unter Berufung auf die Polizei. Die Brücke sei auf einer Länge von 15 Metern beschädigt worden.

Experten rechnen mit einer umfangreichen Renovierung. Den Berichten zufolge muss die Brücke in Fahrtrichtung Süden dafür komplett gesperrt werden. Autofahrer in Richtung Süden sollen dann über den intakten östlichen Teil der Süderelbbrücke mit je zwei Fahrstreifen in jede Fahrtrichtung geführt werden.

gam

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