Verkehrsrüpel Gaddafi-Sohn Hannibal rast durch Paris

Hannibal, Sprössling des libyschen Revolutionsführers Muammar al Gaddafi, ist in der französischen Hauptstadt unangenehm aufgefallen. Als er verhaftet werden sollte, rasteten seine Leibwächter aus.


Paris - Hannibal Gaddafi sei in der Nacht zum Samstag in einem Auto die Avenue der Champs Élysées entlang gerast und habe mehrere rote Ampeln ignoriert, hieß es aus Polizeikreisen in Paris. Als die Polizei ihn auf die Wache mitnehmen wollte, hätten Gaddafis Leibwächter die Beamten angerempelt und geschlagen.

Der Sohn des Revolutionsführers ist allerdings im Besitz eines Diplomatenpasses. Daher sei er rasch wieder freigelassen worden. Eine libysche Delegation habe sich aber offiziell für den Vorfall entschuldigt, hieß es weiter.



© SPIEGEL ONLINE 2004
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.