Vermisst in der Sahara Karawane sucht verschollene Touristen

Fünf Wochen nach dem letzten Telefonkontakt fehlt von vier Schweizer Sahara-Reisenden immer noch jede Spur. Eine Kamel-Karawane hat sich jetzt in die Wüste aufgemacht, um die Vermissten doch noch zu finden.


Trogen/Algier - Die Rettungskarawane brach diese Woche in das Gebiet südlich der Piste Illizi und dem Tal Zaquia al Kahla auf. Das teilte Hanspeter Krüsi, Sprecher der Ausserrhoder Kantonspolizei mit. Aus dem Wüstenort Illizi war am 20. Februar der letzte Anruf der Vermissten per Mobiltelefon erfolgt.

Die Karawane werde nun in dem teilweise stark zerklüfteten Gebiet die Suche nach den zwei Männern im Alter von 43 und 31 Jahren sowie einer 19- und einer 20-jährige Frau fortsetzen. Zurzeit behinderten aber starke Sandstürme das Unterfangen zusätzlich.

Mehrere Suchflüge über das rund 5000 Quadratkilometer große Gebiet mit zwei Helikoptern und einem Flugzeug hatten kein Ergebnis gebracht. Auch die eingesetzte Wärmebildkamera brachte keine neuen Erkenntnisse.

In dem Sahara-Gebiet werden auch noch immer zwei deutsche Reisegruppen mit insgesamt sieben Personen vermisst. Die Behörden Deutschlands und der Schweiz seien in ständigem Kontakt.



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