Verwechslungsgefahr Falsche Trauben sehen zu echt aus – Unternehmen zieht Deko-Früchte zurück

Ein Händler für Dekorationsartikel aus Unterfranken hat seine künstlichen Weintrauben aus dem Vertrieb genommen. Die Artikel seien laut Gesundheitsamt echten Trauben »optisch zu ähnlich« und könnten verwechselt werden.
Echte, reife Weintrauben

Echte, reife Weintrauben

Foto: Patrick Pleul/ dpa

Diese falschen Trauben wirken einfach zu echt: Aufgrund von Verwechslungsgefahr hat ein Dekorationsartikel-Händler aus dem unterfränkischen Waldbüttelbrunn (Landkreis Würzburg) seine künstlichen Weintrauben zurückgerufen.

Wie das Unternehmen Steinigke Showtechnic  berichtete, waren die grünen und roten Kunsttrauben bundesweit vertrieben worden. Die Warnung wurde am Montag auf der Internetseite lebensmittelwarnung.de  der deutschen Verbraucherschutzministerien veröffentlicht.

Die falschen Trauben sind nach Angaben des Unternehmens als Dekoration beispielsweise für Restaurants gedacht. »Die Artikel sind laut Untersuchung des Gesundheitsamts echten Trauben optisch zu ähnlich, sodass sie insbesondere von Kindern mit echten Früchten verwechselt werden könnten«, berichtete der Händler. Beim Verschlucken könne es im schlimmsten Fall zum Erstickungstod kommen.

Die Deko-Trauben sollten zurückgegeben werden, der Kaufpreis werde erstattet, sicherte das Unternehmen zu.

dam/dpa
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