Rituale berühmter Leute Opium im Bett, Schnecken in der Zimmerecke

Der eine trank 50 Tassen Kaffee am Tag, ein anderer komponierte in einer Waldhütte, ein dritter setzte auf Autoerotik als Kreativitätsschub: Auch geniale Persönlichkeiten haben ihre Alltagsrituale, um gegen die Mühseligkeit des Schaffens anzukämpfen. Eine Betrachtung berühmter Marotten.
Von Gesa Mayr
Nachteule und Opiumliebhaber: Marcel Proust

Nachteule und Opiumliebhaber: Marcel Proust

Foto: Hulton Archive/ Getty Images

Hamburg - Jeder kennt die Ödnis im Alltag, den Moment, in dem man auf die große Idee wartet, aber nur daran denken kann, was man gleich in der Kantine bestellt. In diesen Momenten der Inspirations- und Konzentrationslosigkeit kann man Twitter checken, spazieren gehen oder sich noch einen Kaffee holen. Oder, man googelt wie andere ihren Arbeitstag organisieren und schreibt über die Schaffensstrategien und -probleme anderer Leute. So gemacht von Mason Currey, amerikanischer Journalist und Autor.

In seinem Buch "Daily Rituals" präsentiert er seine Recherchen: 161 Kurzporträts berühmter Persönlichkeiten und ihrer schöpferischen Marotten. "Ich wollte zeigen, wie große, kreative Visionen sich in kleinen alltäglichen Routinen niederschlagen", schreibt Currey in der Einleitung. Dabei lassen sich durchaus einige Muster beobachten. Der Versuch einer Typisierung.

Klicken Sie sich durch die Alltagsmarotten konzentrationsgeplagter Künstler.

Fotostrecke

Lieblingsrituale berühmter Genies: Der alltägliche Wahnsinn

Foto: DPA