Waldbrände in Texas Polizistin stirbt, Dutzende Häuser zerstört

Sie wollte Anwohner vor dem Feuer warnen: In Texas ist eine Polizistin bei Waldbränden ums Leben gekommen. Die Einsatzkräfte hoffen auf schwächere Winde, doch am Sonntag könnten sich die Bedingungen wieder verschlechtern.
Abilene in Texas am Donnerstag: Die Bewohner mussten ihre Häuser verlassen

Abilene in Texas am Donnerstag: Die Bewohner mussten ihre Häuser verlassen

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Ronald W. Erdrich / AP

Bei Waldbränden in Texas sind nach Behördenangaben mehr als 50 Häuser zerstört worden. Eine Polizistin kam ums Leben, wie der Sheriff des Bezirks Eastland mitteilte. Die Frau sei am Donnerstag von Tür zu Tür gegangen, als Anwohner ihre Häuser verlassen sollten. Bei schlechter werdenden Sichtverhältnissen sei sie vom Weg abgekommen und vom Feuer verschlungen worden.

Die Brände wüten nahe Eastland, etwa 200 Kilometer westlich der Metropole Dallas. Die Einsatzkräfte hoffen, am Samstag Fortschritte bei der Bekämpfung des Feuers zu machen, da schwächere Winde erwartet werden. Bereits am Sonntag soll es jedoch wieder windiger werden, was das Feuer weiter anfachen könnte.

Gouverneur Greg Abbott sagte bei einer Pressekonferenz am Freitagabend, dass noch mehr als die bisher bekannten rund 50 Häuser zerstört worden sein könnten. Nach Behördenangaben haben die Brände in Texas bereits eine Fläche von rund 330 Quadratkilometern verbrannt.

hut/AP
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