Feuer auf 150 Hektar Löschflugzeuge und Helikopter bekämpfen Großbrand am Brocken

Eine Entwarnung gibt es noch nicht, aber doch vorsichtigen Optimismus: Der Waldbrand im Harz hat sich über Nacht nicht weiter ausgebreitet. Nun sollen erneut Löschflugzeuge ausfliegen.
Rauch am Brocken: Am Samstag wurde das Feuer am Goetheweg entdeckt

Rauch am Brocken: Am Samstag wurde das Feuer am Goetheweg entdeckt

Foto: Matthias Bein / dpa

Der Großbrand am Brocken im Harz hat sich nach Angaben der Behörden nicht weiter ausgebreitet. Das Brandverhalten sei in der Nacht zum Montag stabil gewesen, teile ein Sprecher des Landkreises Harz am Morgen mit. Die Löschflugzeuge und -hubschrauber sollten etwa gegen 9.00 Uhr erneut abheben, um das Feuer zu löschen.

Es war am Samstag gegen 14.30 Uhr am sogenannten Goetheweg in der Nähe des Aussichtspunktes Goethebahnhof entdeckt worden. Die Brandursache ist noch unklar. Der Goetheweg zum Brocken gilt als einer der meistfrequentierten Wanderwege im Nationalpark Harz.

Löscharbeiten werden mehrere Tage dauern

Italien hatte zur Unterstützung zwei Löschflugzeuge geschickt. Die Maschinen des Typs Canadair CL 415 waren am Sonntagmittag in Rom gestartet und machten sich auf den Weg zum Flughafen Braunschweig-Wolfsburg, um bei der Bekämpfung des Brandes zu helfen.

Am Sonntag war die brennende Waldfläche, auf der vor allem abgestorbene Fichten stehen, nach Angaben des Landkreises auf eine Größe von rund 150 Hektar (1,5 Quadratkilometer) angewachsen. Die Behörden gehen davon aus, dass die Löscharbeiten mehrere Tage andauern werden.

lmd/dpa

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